| Radiologische Universitätsklinik, FE Strahlentherapie Universitätsklinikum Bonn Direktor: Prof. Dr. med. H. H. Schild |
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Behandlungsformen In
der Abteilung für Strahlentherapie wird ein umfassendes Spektrum der
modernen Strahlentherapie angeboten. Hierzu gehört nicht nur die
Behandlung von bösartigen Tumorerkrankungen, sondern auch die Behandlung
gutartiger Erkrankungen wie z. B. Fersensporn, degenerative
Gelenkerkrankungen, endokrine Orbitopathie, etc. Für die Therapie dieser Erkrankungen stehen folgende Geräte zur Verfügung:
Die Abteilung für Strahlentherapie behandelt routinemäßig sämtliche bösartigen Tumorerkrankungen, für die eine Strahlentherapie in Frage kommen. Die Behandlung erfolgt unter Verwendung national und international anerkannter Therapiekonzepte und -studien und wird in enger Kooperation mit Kliniken und Kollegen aller Fachrichtungen durchgeführt. Die Abteilung für Strahlentherapie ist Teil des zertifizierten Brustzentrums Bonn |
Krankenversorgung Wie
läuft die Strahlentherapie
ab? Aufnahme- und Aufklärungsgespräch: Wenn Sie in unseren
Abteilung ankommen, werden Sie vom Anmeldungspersonal begrüßt, und es werden die
Formalien geklärt. Bitte achten Sie darauf, daß Sie sämtliche
verfügbaren Vorbefunde (Arztbriefe, Operationsbericht,
Pathologiebericht über die feingewebliche Untersuchung (Histologie),
Röntgenbefunde und Röntgenbilder) mitbringen. Nur mit diesen
Unterlagen kann sich der Arzt ein ausreichend genaues Bild über
Ihre Erkrankung machen und ein für Sie geeignetes
Behandlungskonzept aufstellen. Bis Sie aufgerufen werden, nehmen Sie
bitte im Warteraum Platz. Wenn die Bestrahlungsfelder korrekt passen,
werden sie dokumentiert, und am Patienten werden mehrere
Filzstift-Markierungen angebracht, um so die tägliche Einstellung
der Bestrahlungsfelder am Bestrahlungsgerät zu ermöglichen. Die
angebrachten Markierungen dienen also als wichtige Orientierung bei
der Bestrahlung und dürfen nicht entfernt oder selbst
nachgezeichnet werden. In bestimmten Situationen ist eine CT-Planung
nicht erforderlich, dann können die Bestrahlungsfelder direkt am
Simulator unter Durchleuchtung eingestellt werden. Nach Abschluß der Simulation kann wenige
Tage später mit der ersten Bestrahlung begonnen werden, dazu
erhalten Sie einen entsprechenden Termin. Die erste Bestrahlung: Die erste Bestrahlung am Linearbeschleuniger
dauert mit 10-20 Minuten etwas länger als die nachfolgenden täglichen
Bestrahlungen. Dies liegt daran, dass die Einstellungen der
verschiedenen Bestrahlungsfelder nochmals genau überprüft wird und
Kontrollaufnahmen angefertigt werden. Die Einstellung erfolgt durch
Arzt und MTRA. Für die Ersteinstellungen ist am Bestrahlungsgerät
ein bestimmter Zeitraum reserviert, so daß entsprechende Termine
nicht flexibel vergeben werden können. Nach der Ersteinstellung
werden die MTRAs versuchen, Ihren Terminwünschen für die tägliche
Bestrahlung soweit wie möglich gerecht zu werden.
Die Bestrahlungen finden jeden Tag
von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und ca. 18:30 Uhr statt. In
der Regel sind für jeden Patienten 10 Minuten am
Linearbeschleuniger reserviert, bei komplexen Bestrahlungstechniken
auch mehr. Sie kommen täglich zur selben Uhrzeit, es sei denn, Sie
erhalten von den MTRAs aus bestimmten Gründen, z.B. Gerätewartung,
andere Termine. Der tägliche Zeitbedarf in der Praxis beträgt ca.
30 Minuten, gelegentlich kann es allerdings zu unerwarteten Verzögerungen
durch Notfälle oder Geräteausfall kommen. Die
Gesamtbehandlungszeit variiert zwischen wenigen Tagen und ca. 8
Wochen. Die Ärzte werden Sie i.d.R. einmal
pro Woche ansehen, befragen und ggf. untersuchen. Unabhängig davon
können Sie jederzeit auf Wunsch mit einem Arzt Ihrer Wahl sprechen. Im Verlauf der
Bestrahlungsbehandlung können Nebenwirkungen auftreten, die Sie der
MTRA bzw. dem Arzt mitteilen sollten. Bestrahlungsbedingte
Beschwerden bedürfen einer besonderen Behandlung und besonderer
Medikamente, die der Sie behandelnde Strahlentherapeut verschreibt.
Herzlichen Glückwunsch! Sie haben Ihre
Bestrahlungsbehandlung beendet. Ihr Strahlentherapeut wird Sie abhängig
von den bestrahlungsbedingten Nebenwirkungen in den nächsten Wochen
weiter beobachten und Sie ggf. wieder einbestellen. Nach Abklingen
der akuten, Nebenwirkungen hängt es vom Einzelfall ab, ob Sie
weitere Nachsorgetermine beim Strahlentherapeuten wahrnehmen müssen
oder nicht. Für Fragen steht der Sie behandelnde Strahlentherapeut
auch weiterhin jederzeit zur Verfügung. |
If you have further questions about this page,
please contact Dr. rer. nat. Stephan Garbe,
© Radiologische Universitätsklinik, last modified 11.12.10