| Radiologische Universitätsklinik, FE
Strahlentherapie Universitätsklinikum Bonn Direktor: Prof. Dr. med. H. H. Schild |
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Therapiesimulator
Derzeit wird im Universitätsklinikum Bonn ein neuer volldigitalisierter Therapiesimulator (SIMVIEW NT) der Firma Siemens genutzt.
Vor der eigentlichen Bestrahlung werden zur Einstellung und Dokumentation der geplanten Felder in der Strahlentherapie
eingesetzt. Dazu sind die Geräte geometrisch identisch zu den Bestrahlungsgeräten konzipiert.
So befinden sich in jedem Simulatorraum, genau wie im Therapieraum drei Positionslaser, die das Isozentrum am
Patienten markieren (sog. Drei-Punkt-Lagerung). Es handelt sich um den Punkt, in dem sich die Drehachse von
Gantry, Tisch und Kollimator schneiden. Anstelle des Beschleunigerrohres befindet sich im Simulator eine Röntgenröhre und
anstelle des Beam View Systems (für ultraharte Strahlen) ein Röntgen-Bildverstärker.
Mit Hilfe der Röntgendurchleuchtung können die geplanten Bestrahlungsfelder anhand verschiedener sogenannter
Landmarken eingestellt und mittels Röntgenbild dokumentiert werden. Dadurch kann das wesentlich bessere
Kontrastverhalten des diagnostischen Röntgenstrahls im Gegensatz zum therapeutischen Hochvoltstrahl zur Einstellung
und Dokumentation der Strahlentherapie genutzt werden. Wesentliche Hilfe für die Einstellung sind die digital
rekonstruierten Radiogramme (DRR), die im Planungssystem berechnet werden.

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Bonn, last modified 29.10.10